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Hybridsorten der Saatgut-Konzerne

Bei Hybridsorten von Obst und Gemüse handelt es sich um Pflanzenzüchtungen, welche durch Kreuzung von Inzuchtlinien hergestellt werden.

Hybride sind nicht nachbaufähig, das heißt, die Bauern werden damit von der Saatgutindustrie abhängig gemacht.

Denn wenn man Samen dieser Pflanzen im nächsten Jahr wieder aussät, sehen die nicht aus wie die ursprüngliche Sorte, sondern sie „spalten auf“.

Hybridsorten müssen also jedes Mal beim Saatgutkonzern (Monsanto und Co lassen grüßen) wieder neu bezahlt und eingekauft werden.

Wie züchtet man solche Sorten?

Hybridsorten können mit klassischen Methoden gezüchtet werden.

CMS (cytoplasmatisch-männliche Sterilität) ist eine Eigenschaft, die in der Natur bei gewissen Pflanzenarten vorkommt.

Sie verhindert, daß die Pflanzen fertile Pollen ausbilden und sich so nicht selbst bestäuben.

Zuchtfirmen führen die CMS-Systeme künstlich mit labortechnischen Methoden ein, mit der sog. Protoplastenfusion.

Dies erleichtert die Saatgutherstellung der Hybridsorten, da diese dann großflächig angebaut werden können.

Und die Freisetzungsverordnung?

Gemäß Freisetzungsverordnung des Bundes gilt die Protoplastenfusion nicht als Gentechnik, weil der Zellkern der Pflanzen dabei nicht verändert wird.

Aus Sicht von ProSpecieRara und anderen Kritikern ist diese künstliche Methode jedoch nicht weit davon entfernt, weil in die Pflanzenzelle artfremde Gene eingeschleust werden.

Hätten Sie´s gewußt?

Es gibt sogar zahlreiche Patente auf Leben, spricht Pflanzen, was höchst umstritten ist, weil Leben eigentlich ein Allgemeingut ist, das nicht patentierfähig sein dürfte.