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Wurzelgemüse

Knollengemüse

Man ahnt gar nicht, was alles zum sogenannten Knollengemüse zählt.

Denn bei Knollen denkt man allenfalls an die Kartoffel, aber nicht man Rüebli, Kohl & Co.

Doch zum knollenartigen Gemüse zählt alles, was seinen sogenannten Primärsproß zu einer speicherartigen Knolle entwickelt, also auch Rüben und auch Kohl.

 


 

Gelbe Rübe, Mohrrübe (Daucus carota L. ssp. sativus) (Doldengewächse)

Die wohl bekannteste Rübe der Rüben ist die Karotte, die normale Mohrrübe.

Bei vielen Essen und Gerichten ist sie eine beliebte Beilage oder auch mehr.

 


 

Rande (Rote Beete)

Roh oder gekocht, als Salat oder als Gemüsebeilage zum Essen: Randen senken nicht nur den Blutdruck, sondern sind auch gut für die Haut.

Außerdem sind Randen sehr leicht anzubauen, denn sie sind anspruchslose Gemüsepflanzen.

Mehr Infos zu Randen hat es hier.


Kohl (Brassica)

Kohl ist reich an Spurenelementen und Mineralstoffen und stärkt besonders im Herbst und Winter Körper und Seele.

Zudem läßt sich Kohl sehr gut einlagern, was ihn prädestiniert als Vorrat für den Winter.

 


 

Zuckerrübe

Die Zuckerrübe stammt ebenfalls von der wilden Rübe ab. Und wird, wie der Name schon sagt, zur Zuckergewinnung genutzt.

 


 

Steckrübe, Kohlrübe (Brassica napus subsp. rapifera)

Die Steckrübe, auch wegen ihrer runden Form Kohlrübe genannte Rübe, hat es wieder in die hohe Küche zurückgechafft und gilt heute als Delikatesse.

 


 

Rübsen (Brassica rapa)

Die Rübse ist nur wenig bekannt, obwohl es sie schon seit der Steinzeit gibt. Sie wird als Öl-, Gemüse- und auch als Futterpflanze genutzt.

 


 

Mairübe (Brassica rapa subsp.rapa var. majalis)

Die Mairübe wird, wie der Namen schon sagt, früh geerntet.

Sie ist weiß oder weiß-lila-farben. Und eng verwandt mit den Teltower Rübchen:

 


 

Teltower Rübchen (Brassica rapa subsp. rapa var. pygmaea)

Diese Rüben stammen als Teltow in Brandenburg.

Sie sind weniger rund, sondern haben eine schlanke Kegelform.

 


 

Meerrettich

Nicht jedermanns Sachen, aber sehr gesund.

 


 

Radieschen (Raphanus sativus L. subsp. sativus)

Auch als Balkonpflanze prima für Hobbygärtner geeignet und einfach zu ziehen.

 


 

Daikon (Raphanus sativus var. longipinnatus)

Dieser Winterrettich kommt aus China und Japan und anderen asiatischen Ländern und er ist milder als der europäische Rettich und nicht so scharf.

 


 

Schwarzer Winter-Rettich (Raphanus sativus subsp. niger var. niger)

Bei Rettich denkt man an was Weißes, aber es gibt auch den schwarzen Rettich, auch Pariser Rettich genannt. Der Saft hat atioxidative Wirkung und die Pflanze läßt sich sehr gut einlagern.

 


 

Wasabi (Wasabia japonica MATSUM.) (Kreuzblütler)

Der japanische Wasabi oder auch Wasserrettich ist nur bedingt winterhart.

Das als scharfes Gewürz verwendete Gemüse hat eine antimikrobakterielle Wirkung.


 

Ginseng

Ginseng stärkt die körpereigene Abwehr gegen Streß und Krankheit.

Hierzu gibt es mehrere Studien.

Müdigkeit, Schwäche- und Erschöpfungszuständ werden durch Ginseng bekämpft und das Immunsystem sowie auch die geistige Leistungsfähigkeit werden gestärkt.

Sogar als natürliches Potenzmittel hat sich Ginseng einen Namen gemacht. Wer also guten Sex möchte, sollte sich diese Gemüse- und Gewürzpflanze zulegen und beim Kochen / Würzen verwenden : - )

Die Zucht von Ginseng ist übrigens sehr anspruchsvoll, denn die Samen keimen erst nach 2 Jahren und bisher ließ sich die Pflanze nicht anders kultivieren außer durch Samen.

Hier ein Auszug aus dem Lehrbuch der Pharmakognosie von 1972:

Ginseng Zucht

Wer sich das ersparen will, 2 Jahre zu warten, bis überhaupt der Ginseng-Samen keimt (!) kann es heutzutage allerdings auch einfacher haben als vor 50 Jahren:

Man kann eine lebende Ginsengpflanze bzw eine Ginseng-Wurzel für wenig Geld bereits bestellen.

Diese muß man bloß noch einpflanzen und warten, bis sie austreibt.

Mehr Info dazu hier.

Und wo wir schon in der Vergangenheit waren, im Jahr 1972, gehen wir gleich noch ein Stück weiter zurück.

Früher hieß die Ginseng-Pflanze nicht Ginseng, sondern wurde im deutschsprachigen Raum Kraftwurz genannt.

Womit wir wieder einen Hinweis auf ihre abwehrstärkende, kraft-gebende Wirkungen haben:

Kraftwurz Ginseng


 

Kartoffel (Solanum tuberosum L.) (Nachtschattengewächse)

Es ist im deutschsprachigen Raum wohl das meistgegessene Gemüse.

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) ist nicht nur ein leckeres Gemüse zu Fisch, in Eintöpfen und vielem anderen.

Gesunde Heilplanze

Wer nur eine zeitlang, zum Beispiel 14 Tage, Kartoffeln, z. B. als Kartoffelsuppe zu sich nimmt, kann damit seine Stoffwechselprobleme beheben, denn die Kartoffel ist gut für den Darm, der sich regenerieren kann. 

Und nur 1 Tag in der Woche mit einem Kartoffelgericht trägt dazu bei, daß Ihr Körper entwässert wird und sogar das Herz Entlastung erhält.

Sie beruhigt (gekocht natürlich) den Magen.

Und hilft bei Sodbrennen, indem sie den Säure-Basen-Haushalt reguliert (siehe weiter unten)

Die Kartoffel ist aber auch aus vielen anderen Gründen sehr gesund, z. B. weil sie Stärke und Eiweiße enthält, aber auch die wichtigen Vitamine A, B1, B2, B6, C, E und K,. Sowie Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente. 

An Mineralstoffen sind folgende enthalten:

Kalium, Eisen, Phosphor und Kalzium.

An Spurenelementen enthält eine Kartoffel Jod, Kupfer, Mangan, Zink, Fluor und Nickel.

Daß das nicht wenig, sondern viel ist, kann man erkennen, wenn man vergleicht.

Um die Kaliummenge einer einzigen Kartoffel zu sich zu nehmen, muß man bzw. müßte man zirka 100 Liter Mineralwasser trinken.

All diese Stoffe in der Kartoffel haben eine krampflösende, magenschonende, schmerzlindernde und entwässernde Wirkung.

Gut lagerbar

Sie läßt sich zudem auch gut lagern.

Wenn man sie lange lagern möchte, ohne daß sie grün wird durch das Licht, so muß man sie dunkel lagern, zum Beispiel im Keller.

Verwandt mit der Tomate

Die Kartoffel ist, was wenige wissen, verwandt mit der Tomate und sollte daher nicht in ihrer Nähe gepflanzt werden.

Denn beide Pflanzen brauchen die gleichen Nährstoffe.

Kartoffelwasser weiterverwenden

Mit Kartoffelwasser kann man wunderbar Blumen gießen. Allerdings mit Wasser von Salzkartoffeln sollte man keine Blumen gießen, denn die meisten Pflanzen vertragen kein Salz in solchen Mengen.

Daß man das Kartoffelwasser von "normalen" Kartoffeln für Kuchen und Brot verwenden kann, wissen die wenigsten.

So landen die wertvollen Mineralien und Spurenelemente aus dem Kartoffelwasser nicht im Blumentopf, worüber sich die Pflanzen freuen, sondern im menschlichen Magen.

Auch gut.

Kartoffelwasser zur Entsäuerung, zur Ausleitung von Schadstoffen

Denn Kartoffelwasser ist kaliumreich, enthält auch Magnesium und ist außerdem sehr basisch. All das fördert unter anderem die Ausleitung von Schadstoffen, es reinigt, hat purgierende Wirkung.

Zudem wird der Körper entsäuert.

Wasser von Salzkartoffeln verwerten

Und auch für Suppen und Soßen ist Kartoffelwasser super.

Hier kann man gut Wasser von Salzkartoffeln nehmen.

 Und natürlich kann man das Salzkartoffelwasser auch zum Kochen von anderem Gemüse weiterverwerten.

Kartoffel als Weichspülerersatz

Sie suchen einen natürlichen Weichspüler ohne Chemie?

Eine rohe Kartoffel zerreiben und Wasser hinzugeben, dann die Wäsche reinlegen, z. B. ein Paar Socken.

Und am nächsten Morgen ist alles schön weich.

Hartnäckige Flecken auf Silberbesteck kann man rohen Kartoffelscheiben abreiben.

Versalzene Suppe oder anderes Gericht?

Einfach ein paar Kartoffeln mitkochen und diese nehmen dann das Salz auf, alles wird wieder gut.


Garten-Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica L.) (Korbblütler)

Früher waren Schwarzwurzeln die "Spargel der Armen", heute sind sie eine Delikatesse, so wie viele ehemaligen "Armenspeisen", etwa Pilze etc.

 


Pastinake (Pastinaca sativa) (Doldengewächse)

Pastinaken kommen heute nur wenig vor, aber erleben gerade ein Wiederkommen.

 


Wurzelpetersilie (Petroselinum crispum subsp. tuberosum)

Petersilie enthält viel Eisen und stärkt die Körperabwehr.

 


 

Sellerie (Apium graveolens)

Darf in keinem Herbst-Eintopf fehlen und ist sehr gesund. Er ist ungewöhnlich vitaminreich und hat einen sehr würzigen, unverkennbaren Geschmack.

Er hilft bei der Entschlackung aber ist auch bei zahlreichen anderen Leiden sehr gesund.

 


Kerbelrübe oder Knolliger Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum L.)

Kerbelrüben sind inzwischen ein Trendgemüse, aber immer noch schwer zu bekommen.
Ihr würziges Aroma entwickeln sie erst im Spätherbst. Sie können aber auch schon früher geerntet werden.

 


Lotoswurzel (Nelumbo)

Bei der Lotuswurzel sind wir - wie der Name schon erahnen läßt - wieder in Asien.

Sie hat ein einmaliges Lochmuster und sieht daher einzigartig aus wenn man sie aufschneidet.

Zudem ist sie eine Vitaminbombe.

 


Yams (Dioscorea. L.') (Yamswurzelgewächse)

 


Süßkartoffel (Ipomoea batatas L.)(Windengewächse)

Die aus Südamerika stammende Süßkartoffel zählt derzeit wohl zu den trendigsten Gemüsen.

"Normale" Kartoffel und Süßkartoffel unterscheiden sich.

Süß ist die Süßkartoffel nämlich wirklich. Geschmacklich ähnelt sie zudem eher Hokkaido, Butternuß und anderen Kürbissorten, anstatt den klassischen Kartoffeln.


Topinambur (Helianthus tuberosus)(Korbblütler)

 


Taro (Colocasia esculenta)(Aronstabgewächse)

 


Yacón (Smallanthus sonchifolius) (Korbblütler)

 

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